Der Radel-Thon geht auf eine Initiative des ehemaligen Amerikahauses in Stuttgart zurück. Einer der Väter des Radel-Thons ist Reinhold Steinhilb. Reinhold Steinhilb war selbst aktiver Radsportler, u. a. 3. der Deutschlandrundfahrt von 1949, engagierte sich über 10 Jahre für den volkssportlichen Radweg rund um Stuttgart. Am AOK-Rad-Sonntag (17. Juni 2001) wurde er aus dem aktiven Organisationsteam verabschiedet. Mit 76 Jahren hat er sich nun eine Ruhepause verdient. (Foto: Verabschiedung durch Bürgermesisterin Müller-Trimbusch und AOK mit kleinen Präsenten). Aber es gibt natürlich noch viele andere Stuttgarter, die sich vom ersten Jahr an stark für den Radel-Thon einsetzen. Der Begriff "Thon" stammt - wie so vieles - aus Amerika. Dort gibt es, abgeleitet vom Marathon, auch Walk-a-Thons, Swimm-A-Thons usw. Dabei geht es nicht um Sieger, sondern um die aktive Teilnahme. Zugleich dient der Stuttgarter Radel-Thon einem Sozialen Zweck. Heute wird der Radel-Thon von vielen Institutionen getragen. Neben dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum (DAZ), der Nachfolgeeinrichtung des Amerikahauses, sind es vor allem die Stadt Stuttgart, die AOK, der ADFC, der Württembergische Radsportverband, der Sparkassenverlag, die Verkehrserziehung der Polizei . . . um nur mal einige zu nennen. Darüber hinaus wird der Radel-Thon von vielen Vereinen, Firmen und Privatpersonen unterstützt. Der Radel-Thon führt über 83 km rund um Stuttgart. Er ist gut ausgeschildert (Bild) und kann natürlich auch in Teilstücken befahren werden.
Die gerade neu erschienene Karte zum Radel-Thon
kann u.a. beim Sportamt oder am i-Punkt der Stadt Stuttgart
und bei allen AOK-Büros für eine Spende von mind. 4,00
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